5 06, 2017

Biophotonen: Der menschliche Körper strahlt Licht aus, kommuniziert mit Licht und ist aus Licht gemacht

In zunehmendem Masse stimmt die Wissenschaft mit der auch aus der Poesie bekannten direkten menschlichen Erfahrung überein: Wir sind mehr als die Atome und Moleküle, die unseren Körper aufbauen, wir sind auch Lichtwesen. Biophotonen werden vom menschlichen Körper ausgestrahlt, können durch geistige Intention freigesetzt werden und können grundlegende Prozesse innerhalb der Zell-zu-Zell-Kommunikation und der DNA modulieren.

Nichts ist erstaunlicher als die höchst unwahrscheinliche Tatsache, dass wir überhaupt existieren. Wir ignorieren diese Grundwahrheit oft, sind uns der Tatsache nicht bewusst, dass anstelle von überhaupt Etwas auch nur das Nichts sein könnte. Warum gibt es ein Universum (das sich selbst, durch uns, scharfsinnig wahrnimmt), warum ist da nicht einfach eine Leere, die völlig unbewusst von sich selbst ist?

Überlegen wir, dass im Kern jeder diploiden Zygotezelle (befruchtete Eizelle, die einen vollständigen Chromosomensatz enthält, beim Menschen entstanden durch die Verschmelzung von Spermium und Eizelle), aus der dann ein menschlicher Körper geformt wird, Informationen enthalten sind, die aus dem Licht, dem Wasser und den Grundmineralien aus der Erdkruste stammen, und die mindestens 3 Milliarden Jahre alt sind.

Und bedenken wir weiter, dass in einem solchen Körper eine Seele wohnt, die fähig ist zumindest zu versuchen zu verstehen, welches der Ursprung ihres Körpers und ihres Geistes ist.

Angesichts des reinen ‚Wahnsinns’ unserer Existenz, unserer körperlichen Inkarnation als Ganzem, und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass unsere irdische Existenz teilweise aus Sonnenlicht gebildet ist und auch einen kontinuierlichen Konsum von kondensiertem Sonnenlicht in Form von Nahrung benötigt, ist es wohl nicht weit hergeholt zu bemerken, dass unser Körper Licht ausstrahlt.

In der Tat emittiert der menschliche Körper Biophotonen, auch bekannt als ultraschwache Photonenemissionen (UPE), mit einer Sichtbarkeit, die 1.000 Mal niedriger ist als die Empfindlichkeit unseres blossen Auges. Obwohl diese Lichtteilchen (oder Wellen, je nachdem, wie man sie misst) für uns nicht sichtbar sind, sind sie doch Teil des sichtbaren elektromagnetischen Spektrums (380-780 nm) und sind durch anspruchsvolle moderne Instrumente nachweisbar.

Das körperliche und „geistige“ Auge strahlt Licht aus

Das Auge selbst, das ständig kraftvollen Photonen aus der Umgebung ausgesetzt ist, die durch verschiedene Augengewebe hindurchgehen, emittiert selbst spontane und sichtbare lichtinduzierte ultraschwache Photonen. Es wurde sogar vermutet, dass das sichtbare Licht eine verzögerte Biolumineszenz innerhalb des exponierten Augengewebes induziert und eine Erklärung für den Ursprung des negativen Nachbildes liefert.

Doch sind Biophotonenemissionen nicht nur Begleiterscheinungen. Die Hypothese von Bókkon deutet darauf hin, dass Photonen, die mittels chemischer Prozesse im Gehirn freigesetzt werden, biophysikalische Lichterscheinungen während der visuellen Bilderzeugung produzieren, und eine neuere Studie stellte fest, dass wenn sich Menschen in einer sehr dunklen Umgebung aktiv Licht vorstellen, dies zu signifikanten Zunahmen der ultraschwachen Photonenemissionen führt. Dies steht im Einklang mit einer neu aufkommenden Auffassung, dass Biophotonen nicht nur zelluläre Nebenprodukte sind, sondern weil die Biophotonenintensität innerhalb der Zellen deutlich höher sein kann als ausserhalb, es möglich ist, dass der Geist auf diesen Energiegradienten zugreift, um während visuellen Wahrnehmungen und Bildgestaltungen innere biophysikalische Bilder zu erzeugen.

Unsere Zellen und die DNA verwenden Biophotonen, um zu kommunizieren und um Informationen zu speichern

Anscheinend werden Biophotonen von den Zellen vieler lebender Organismen verwendet, um zu kommunizieren. Dies ermöglicht eine Energie- und Informationsübertragung, die um mehrere Grössenordnungen schneller ist als die chemische Diffusion [Energie- und Informationsweiterleitung auf chemischem Weg]. Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 wurde „Zell-zu-Zell-Kommunikation durch Biophotonen in Pflanzen, Bakterien, Nierenzellen und bei tierischen neutriophilen Granulozyten nachgewiesen“. Forscher konnten zeigen, dass verschiedene spektrale Lichtstimulationen (in Infrarot, Rot , Gelb, Blau, Grün und Weiss) an einem Ende der Wirbelsäule zu einer signifikanten Erhöhung der biophotonischen Aktivität am anderen Ende führte.“ Forscher interpretierten ihre Ergebnisse so, dass „Lichtstimulation Biophotonen erzeugen kann, die den neuronalen Fasern entlang geleitet werden können, wahrscheinlich als neuronale Kommunikationssignale.“

Wir können sogar auf die molekulare Ebene unseres Erbgutes hinuntergehen und feststellen, dass auch die DNA eine Quelle für Biophotonenemissionen ist. Ein Autor ist der Auffassung, dass die DNA so sehr von Biophotonen abhängt, dass sie ähnliche Eigenschaften aufweist wie die Excimerlaser, so dass sie in einem stabilen Zustand existieren kann weit entfernt vom Schwellenwert des thermischem Gleichgewichts. Technisch gesehen ist ein Biophoton ein elementares Lichtteilchen oder ein Lichtquant im sichtbaren und ultravioletten Spektrum mit nicht-thermischem Ursprung, das aus einem biologischen System emittiert wird. Es wird allgemein angenommen, dass die Ausstrahlung eines Biophotons das Ergebnis des Energiestoffwechsels in unseren Zellen ist (oder formaler: „… ein Nebenprodukt von biochemischen Reaktionen, in denen angeregte Moleküle aus bioenergetischen Prozessen, die aktive Sauerstoffspezies enthalten, produziert werden“).

Die Biophoton-Ausstrahlung des Körpers im Verlaufe des Tagesrhythmus

Weil sich der Stoffwechsel des Körpers in einer circadianen Weise ändert [im Tagesrhythmus ändert], variieren auch die Biophotonenemissionen entlang der Achse der Tageszeit. Die Forschung hat verschiedene anatomische Orte innerhalb des Körpers gefunden, wo die Biophotonenemissionen je nach Tageszeit stärker oder schwächer sind:

Im Allgemeinen war die Fluktuation der Photonen-Anzahl am Morgen niedriger als am Nachmittag. Der Bereich Brustkorb bis Becken emittierte am wenigsten, aber am beständigsten. Die oberen Extremitäten und die Kopfregion emittierten am meisten und zunehmend über den Tag hinweg. Die spektrale Analyse der niedrigen, mittleren und hohen Emission aus dem oberen vorderen Teil des rechten Beines, der Stirn und den Handflächen zeigten grössere spontane Emissionen im Bereich 470-570 nm. Die spontanen Emissionen der zentralen Handfläche zeigte einen grösseren Betrag im Bereich 420-470 nm des Spektrum im Herbst / Winter.

Die Forscher folgerten, dass die spektralen Daten darauf hindeuten, dass Messungen auch quantitative Daten liefern können zu individuellen Mustern in bestimmten Prozessen im lebenden Organismus.“

Meditation und Kräuter beeinflussen die Biophoton-Ausstrahlung

Die Forschung hat einen Unterschied in der Biophotonenemission zwischen Meditierenden und Nicht-Meditierenden gefunden, der mit oxidativen Stress zusammenhängt. Diejenigen, die regelmässig meditieren, neigen dazu, eine niedrigere ultra-schwache Photonenemission (UPE, Biophotonenemission) zu haben. Es wird angenommen, dass dies die Folge eines niedrigeren Niveaus an freien Radikalen in ihren Körpern ist [die freien Radikalen im Körper werden mit dem Alterungsprozess in Zusammenhang gebracht]. In einer klinischen Studie mit Praktizierenden der Transzendentalen Meditation (TM) fanden Forscher:

Die niedrigsten UPE-Intensitäten wurden bei zwei Probanden beobachtet, die regelmässig meditieren. Die spektrale Analyse der menschlichen UPE hat legt nahe, dass die ultra-schwache Emission wahrscheinlich zumindest teilweise eine Widerspiegelung von radikalischen Reaktionen in einem lebenden System ist. Es wurde dokumentiert, dass im Verlaufe der Langzeitpraxis der Meditation verschiedene physiologische und biochemische Verschiebungen auftreten, und es wird gefolgert, dass Meditation die Aktivität von Freien Radikalen beeinflussen kann.

Interessanterweise gibt es ein Kraut, das für seine Verwendung zur Stressreduktion (einschliesslich der messbaren Verringerung von Cortisol) und damit verbundenem erhöhten oxidativen Stress bekannt ist. In klinischen Tests wurde herausgefunden, dass dieses Kraut das Niveau der vom Körper der Probanden emittierten Biophotonen reduzieren kann. In einer Studie, veröffentlicht im Jahr 2009 in der Zeitschrift Phytotherapeutic Research, wurde festgestellt, dass die als Rhodiola (Tibetanischer Ginseng, Rhodiola rosea = Rosenwurz) bekannte Pflanze eine signifikante Abnahme der Photonenemissionen bei diejenigen bewirkte, die das Kraut für 1 Woche einnahmen (im Vergleich mit der Placebo-Gruppe).

Die menschliche Haut kann Energie und Informationen aus dem Sonnenlicht einfangen

Vielleicht das aussergewöhnlichste von allem ist die Tatsache, dass die Zellen unserer Körperoberfläche die Möglichkeit haben, effizient Energie und Informationen aus der ultravioletten Strahlung einzufangen. Eine Studie, die 1993 im Journal of Photochemistry and Photobiology veröffentlicht wurde hat den Titel „Künstliche Sonneneinstrahlung induziert ultra-schwache Photonemissionen in den menschlichen Hautfibroblasten„. Darin wird die Entdeckung beschrieben, dass bei Einstrahlung von Licht aus einer künstlichen Sonnenlichtquelle auf die Fibroblasten von normalen Menschen oder von solchen mit dem Leiden Xeroderma Pigmentosum (für das mangelhafte DNA-Reparaturmechanismen charakteristisch ist), dass dann in der Xeroderma-Pigmentosum-Gruppe weitaus höhere Emissionen von ultra-schwachen Photonen induziert wurde (10-20 mal höher). Die Forscher schlossen aus diesem Experiment: „Diese Daten deuten darauf hin, dass Xeroderma-Pigmentosumzellen dazu neigen, die Fähigkeit einer effizienten Speicherung von ultraschwachen Photonen zu verlieren, und dies wiederum weist auf die Existenz eines effizienten intrazellulären Photonen-Einfang-Systems der menschlichen Zellen hin.“ Neuere Forschungen haben auch messbare Unterschiede in der Biophotonenemission zwischen normalen Zellen und Melanomzellen festgestellt.

In einem früheren Artikel Does Skin Pigment Act Like A Natural Solar-Panel(‚Arbeitet Hautpigmentierung wie eine natürliche Solarzelle’), untersuchten wir die Rolle von Melanin bei der Umwandlung von ultraviolettem Licht in metabolische Energie:

Melanin ist in der Lage, ultraviolette Lichtenergie in Wärme zu verwandeln. Dieser Prozess ist als „ultraschnelle interne Umwandlung“ bekannt; mehr als 99,9% der absorbierten UV-Strahlung (bestehend aus ultraviolettem Licht, das potentiell genotoxisch, also DNA-schädlich ist) wird in harmlose Hitze umgewandelt.

Wenn Melanin Licht in Wärme umwandeln kann, könnte es dann nicht auch die UV-Strahlung in andere biologisch/metabolisch sinnvolle Energieformen umwandeln? Dies mag nicht so weit hergeholt sein, wenn man bedenkt, dass auch Gammastrahlung, die für die meisten Lebensformen sehr giftig ist, eine Quelle der Nahrung für bestimmte Arten von Pilzen und Bakterien ist.

Die Abstrahlung von Körper-Biophotonen wird von Solar- und Mondkräften gesteuert

Es scheint, dass die moderne Wissenschaft erst jetzt die Fähigkeit des menschlichen Körpers erkennt, Energie und Informationen direkt aus dem von der Sonne abgegebenen Licht zu empfangen und zu emittieren.

Es gibt auch eine wachsende Einsicht, dass die Sonne und der Mond die Biophotonenemissionen über Gravitationseinflüsse mitbestimmen. In jüngster Zeit wurde festgestellt, dass die Biophotonenemissionen aus Weizensämlingen in Deutschland und Brasilien über die Kontinente hinweg nach Rhythmen synchronisiert werden, die mit der lunisolaren Gezeiten verbunden sind. In der Tat wurde herausgefunden, dass die lunisolare Gezeitenkraft, zu der die Sonne 30% und der Mond 60% beiträgt (bezogen auf die kombinierte Gravitationsbeschleunigung), eine Reihe von Merkmalen des Pflanzenwachstums auf der Erde mitreguliert.

Intention ist eine lebendige Kraft der Physiologie

Auch die menschliche Intention selbst, der so genannte Geist in der Maschine, kann eine empirische Basis in den Biophotonen haben.

Ein neuer Kommentar, der in der Zeitschrift Investigacion clinica mit dem Titel „Beweis für die Macht der Absicht“ veröffentlicht wurde, bezieht sich auf diesen Zusammenhang:

Absicht ist definiert als ein gerichteter Gedanke, um eine bestimmte Handlung durchzuführen. Gedanken, die auf einen bestimmten Zweck ausgerichtet sind, können unbelebte Objekte beeinflussen und ebenso eigentlich alle Lebewesen von einzelligen Organismen bis zum Menschen.

Die Emission von Lichtteilchen (Biophotonen) scheint der Mechanismus zu sein, durch den eine Intention ihre Wirkungen hervorbringt. Alle lebenden Organismen emittieren einen konstanten Strom von Photonen als Mittel, um sofortige nichtlokale Signale von einem Teil des Körpers zum anderen und zur Aussenwelt zu lenken. Biophotonen werden in der intrazellulären DNA gespeichert.

Wenn der Organismus krank ist, werden Veränderungen in Biophotonen-Emission erzeugt. Eine geichtete Absicht manifestiert sich als eine elektrische und magnetische Energie, die einen geordneten Fluss von Photonen erzeugt. Unsere Absichten scheinen als sehr kohärente Frequenzen auftreten zu können, die die molekulare Struktur der Materie verändern können. Damit eine Absicht wirksam werden kann ist es notwendig, die passende Zeit zu wählen. Tatsächlich sind Lebewesen untereinander und mit der Erde, in ihrer konstanten Veränderung der magnetischen Energie, synchronisiert.
Es wurde gezeigt, dass die Energie des Denkens die Umwelt verändern kann. Hypnose, Stigmata-Phänomene und der Placebo-Effekt können auch als Formen der Absicht betrachtet werden, als Anweisungen an das Gehirn während eines bestimmten Bewusstseinszustandes. Fälle von spontanen Heilungen oder von Fern-Heilungen von extrem kranken Patienten stellen Beispiele von ausserordentlich intensiven Absichten dar um Krankheiten zu kontrollieren, die unser Leben bedrohen.

Die Absicht zu heilen, sowie die Überzeugungen der kranken Person bezüglich der Wirksamkeit der heilenden Einflüsse fördern ihre Heilung. Schlussendlich gibt es auch noch Studien, die zeigen, dass Gedanken und Bewusstsein fundamentale Aspekte sind, und nicht nur blosse Begleiterscheinungen. Und dies wird schnell zu einer tiefgreifenden Veränderung der Paradigmen der Biologie und Medizin führen.

So, nun wissen wir es. Die Wissenschaft stimmt zunehmend mit der direkten menschlichen Erfahrung überein: Wir sind mehr als die Atome und Moleküle, aus denen wir zusammengesetzt sind, sondern wir sind Wesen, die Licht ausstrahlen, mit dem Licht kommunizieren und aus dem Licht entstanden sind.


Dieser Beitrag wurde ursprünglich von Sayer Ji, Founder auf GreenMedinfo veröffentlich und von Taygeta aus dem Englischen übersetzt 

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12 02, 2016

Vom Erwachen

„Erwachen“ oder „Erkenntnis, die handelt“, ist die Folge eines Bewusstseinsschubes in eine Ebene, in der ich alles Gewesene auf den Prüfstand legen muss, weil es womöglich nicht mehr genügt. Es ereignet sich etwas, was man „Bewusstheit“ nennen könnte: Ich erkenne für mich etwas bewusst und suche eine Strategie, das Erkannte für mich zu verwirklichen. Bewusstheit wird mir durch Intuition gegeben, sie muss aber gesucht werden.

Erwachen ist der Zustand, der zur Freiheit führt. Freiheit kann nur wahrnehmen und
ausüben, wer aus dem Schlaf erwacht ist. Die alten Weisheitslehren sagen uns, dass die Menschheit schläft und dass es die Aufgabe der bereits Erwachten ist, den Schlafenden beim Erwachen behilflich zu sein. Es gilt: „Je greller das Licht und je lauter die Nacht, desto tiefer der Schlaf“.

„Schlafen“ bedeutet hier, dass man sein Ego fälschlicherweise für seine tatsächliche Realität hält und dass man die Welt aus der Perspektive dieses eigenen Standpunktes heraus beurteilt. Jede persönliche Sicht ist eine verengte Sicht, ist ein Ausschnitt aus einer Fülle von Sichten und hat wenig mit der tatsächlichen unbegrenzten Wirklichkeit zu tun.

Wenn ich meine enge Perspektive zu einer objektiven Weltsicht erhebe, gleicht dies dem Maulwurf, der sein Röhrenwerk zur Welt schlechthin erklärt. Er selbst mag das glauben, auch die Maulwurfsverwandtschaft – aber mit der tatsächlichen Welt hat das nichts zu tun.

Wenn meine Sicht der Welt, mein persönlicher Standpunkt (der zu meiner Meinung wird),
nicht auf tatsächlichen, gehabten Erfahrungen gründet (die ebenfalls immer wieder hinterfragt werden müssen), sondern wenn diese Sicht kritiklos von außen übernommen wurde, dann ist der Schlaf noch tiefer. Dann befinde ich mich in einem hypnotischen Schlaf, der von den Interessen anderer gesteuert wird. Ganze Völker sind in der Geschichte in solchen hypnotischen Schlaf gefallen und haben „im Namen von…“ für wenige Nutznießer, andere Völker versklavt oder gemordet; besonders im Namen Gottes sind unfassbare Dinge geschehen.

In der Regel werden wir Menschen unseres Kulturkreises zur Lebensunfähigkeit erzogen und ausgebildet. Um unsere Kraft und Stärke, um unsere Intuition, unser inneres Wissen, wird ein Schleier der Konditionierung gelegt. Dies beginnt in der Regel bereits als Säugling und endet erst mit dem Tod. Wir werden in eine materialistische Gesellschaft hineinerzogen, die nur das zweidimensionale Schneller, Besser, Erfolgreicher kennt und die mit lächelndem Grinsen den vermeintlich oder tatsächlich Schwächeren auffrisst.

Zur Beruhigung aufkommender Zweifel werden philosophische oder theokratische Systeme bemüht, wobei in Worthülsen gesprochen und gepredigt wird; dem tatsächlichen Sinn hinter den Worten gilt kein Interesse.

Da nur das Erleben innerhalb der gewöhnlichen Sinne als Leben wahrgenommen wird, meint der Mensch von allem den Anfang zu kennen und das Ende. Das logische, rationale Denken, die Intelligenz, ist in dieses begrenzte System als oberste Ratio eingebettet und legitimiert die Weltsicht des „Wissenden“.

Das Leben im Oberflächenbewusstsein, welches die Organisation des Lebens und seine Betriebsamkeit mit dem Leben selbst verwechselt, ist ein hypnotisches Leben. Als Automaten tun die Menschen alles das, was sie tun sollen so, als wäre dieses Tun ihre eigene Entscheidung. Das Bewusstsein ist kein eigenes, autonomes Bewusstsein, es ist außengesteuert, es schläft.

Natürlich tue ich das und das und das auf Grund eigener Entscheidungen – aber der Impuls diese Entscheidung zu treffen und nicht jene (wobei mir jene Möglichkeit in der Regel verschlossen bleibt), kommt aus einer manipulierten Ebene. Und diese Ebene ist jenseits meines bewussten Seins, meines Bewusstseins und ist ausgeblendet. Neben der Bewusstlosigkeits-Ebene gibt es dann noch die Angst-Ebene, bei der zwar eine Sache ins Bewusstsein rückt, es aktiviert sich jedoch eine Ausführungs-Hemmung, die letztendlich greift.

Die Richtung meines Bewusstseins wird auf die sichtbaren materiellen Oberflächenphänomene gelenkt, welche die Wirklichkeit zu sein scheinen. Die Überflutung mit so genannten Informationen, ist die im Moment wirksamste Methode, um einen Ausbruch aus der Hypnose zu verhindern; ja, mit der suggerierten „unendlichen“ Wissens-Erweiterung verstopfe ich mir meinen mentalen und emotionalen Raum dermaßen, dass zum hypnotischen Schlaf noch die Blindheit hinzukommt.

Der Sufi El-Tughrai schriebt zum Thema Information bereits 1111 an seine gebildete Leserschaft (man stelle sich den zeitlichen Abstand zu uns vor!): „O Mensch, der du vollgestopft bist mit Informationen; höre, denn schweigend bist du sicher vor Entgleisungen. Man hat zu einem Zweck dich aufgezogen, doch hast du’s auch verstanden? Willst du nicht mit verirrten Schafen grasen, dann habe Acht auf dich!“(1)

Grundsätzlich zieht die Manipulation den Menschen in die materielle Identifikation hinein. Das moderne „Opium für das Volk“ heißt statt Religion „Sport“, „Arbeitsleistung“, „wissenschaftliches Denken“, „unternehmerische Leistung“, „Gewinnen um jeden Preis“, „Sieger sein“ – auf jeden Fall besser sein als der andere, um dadurch mehr zu haben.

Dies ist überhaupt das Schlüsselwort auf dieser in sich logischen Daseinsebene: haben! Alles dies ist gepaart mit der unsäglichen Angst auf die Verliererseite zu geraten. Um dieser zu entgehen, ist jedes Mittel recht, welches das Gesetz zulässt (so man zum „Volk“ gehört und nicht zur selbsternannten „Elite“, die sich außerhalb der Gesetze befindet).

Die Manipulationen umfassen den Menschen total, seinen Körper, seinen Geist und sein emotionales Wesen. Das Ziel ist seine Identität – die Seele – mitteilungsunfähig zu machen. Wer sich zum Beispiel damit beschäftigt, was einst die Inhaltsstoffe von Nahrungsmittel waren und was davon in heutigen Esswaren noch zu finden ist, den schaudert es. Dazu kommt die Antibiotisierung kunststoffverpackter „Nahrung“ durch Farbmanipulation und Aromatisierung. Die Ausscheidungen genmanipulierten Bakterienstämme nennt man „natürliche Aromastoffe“, dazu kommen „Geschmacksverstärker“, „Backhilfsmittel“, nicht deklarierungspflichtige „Verarbeitungshilfen“, gut verpackt in der dem Bürger unbekannten Höchstmengenverordnung (2).

Zum geistigen Müll fürs Gehirn kommt der Biomüll für den Magen, welcher dramatisch das ENS, das ‚Enterische Nervensystem‘ in den Darmwänden schädigt, die Grundlage für unser Immunsystem.

Die emotionale Wesenheit Mensch wird durch das Gegenteil von Liebe paralysiert, durch Emotionslosigkeit. Diese ist, gepaart mit Zynismus, eine der Wurzeln aller Zerstörung.

Schon die alten Weisheitslehren zeigen Methoden auf, wie man durch die Maschen der Netze schlüpft, welche die Manipulateure ausgeworfen haben. Anleitungen im Sinne einer Gebrauchsanweisung dazu wird man jedoch vergeblich suchen, denn die wären ja auf jener Ebene der Auseinandersetzung und des Kampfes angesiedelt, auf welche wir uns auf keinen Fall einlassen. Die alten Meister geben Anleitungen, in dieser Welt zu leben – mit all der Verantwortung die zu tragen ist – aber nicht von dieser Welt zu sein. Und in diesen Anleitungen liegt die Sprengkraft.

„Achthaben auf sich“, wie ein alter Meister sagt, ist das, was der Buddha als „Achtsamkeit“ verkündet hat und was die Sufis „unverschleierte Wahrnehmung“ nennen. Wahrnehmung ist von Wahrheit abgeleitet. ‚Die Wahrheit nehmen’, könnte man übersetzen.

Im Grunde geht es um das Durchbrechen des gewöhnlichen Bewusstseins, der Aufhebung des Schleiers der gewöhnlichen Unbewusstheit, damit ich die Einheit der scheinbar unterschiedlichsten Dinge und Zusammenhänge erkenne. Da dies genau die Richtung der Neuen Physik, der Quantenmechanik ist, gehen beide Vorgehensweisen seit einiger Zeit den gleichen Weg der Entschleierung. Die Werke mancher Physiker sind von tiefer religiöser Ehrfurcht geprägt, wenn sie von ihren Beschreibungsversuchen der Wirklichkeit zu Deutungsversuchen gelangen, die ohne ein erschaffendes Etwas nicht auskommen.

Handeln bedeutet ethisches Handeln – und dies muss zwingend aus mir selbst heraus entstehen, wenn es Gültigkeit haben soll. Buddhas „Rede an die Kàlàmer“ zeigt beeindruckend, dass der Weg des Erwachens in mir selbst angelegt ist:

“Aus diesem Grunde eben, Kàlàmer, haben wir es gesagt: Geht, Kàlàmer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters! Wenn ihr aber, Kàlàmer, selbst erkennt: `Diese Dinge sind unheilsam, sind verwerflich, werden von Verständigen getadelt, und, wenn sie ausgeführt und unternommen, führen sie zu Unheil und Leiden`, dann o Kàlàmer, möget ihr sie aufgeben.“(3)

Mit „Erwachen“ kann man generell den Sufi-Weg beschreiben. Dies hat wohl Pir Vilayat Inayat Khan dazu bewogen, sein populäres Werk über den Sufismus so zu nennen. (4)

Heute, da es sich zeigt, dass wir Menschen wegen unseres niedrigen Bewusstseinsstandes nicht die Rolle der Wächter der Erde übernehmen konnten, ist es hoch an der Zeit, dass sich das kollektive Bewusstsein anhebt, wollen wir nicht diesen wunderbaren Planeten für unsere Nachkommen unbewohnbar machen. Die Physik spricht von acht bis zehn Prozent aktiver Bewusstseinsanhebung, damit der große Rest dann unbewusst evolutionär folgen kann. Gehen wir davon aus, dass wir an dieser Schwelle stehen!

Wir haben da sogar großartige Verbündete: Es ist heute im Westen eine anerkannte Wissenschaft, die Physikwissenschaft, welche das Ende des Materialismus längst eingeläutet hat. Es ist inzwischen unbestritten, dass diese Erde insgesamt ein Lebewesen ist, weil tot geglaubte Materie ebenso lebendig ist wie die sich bewegende, „lebendige“ Materie. Es ist unbestritten, dass Materie nicht nur eine spezifische Energieform ist, sie ist an sich nichts Originäres, sondern die holistische Kopie einer primären Wirklichkeit außerhalb unseres Raum- Zeit-Systems. Die Zeit, jenes Phänomen, das erst durch die Bewegung der Gestirne entsteht, ist die Schwelle der übergeordneten Dimensionen zu unserem dreidimensionalen Raum. Zeit ist Bedingung für Materie und somit das Tor zu unserer Welt der Erscheinungen.

Hat man Rupert Sheldrake, Gary Zukav oder Frithjof Capra zu Beginn ihrer Arbeit noch als okkulte Physiker abgetan, so schweigt man heute, wenn der weltberühmte Physiker Professor Dr. Steven Hawking vom „M-Feld“ spricht, von der „Matrix“, vom „Mutterfeld“„ oder „morphogenetischen Feld“ – dem Original, von dem wir nur eine abgebildete dreidimensionale Ebene sind, eine Kopie sozusagen.

„Aktuell sorgt die Harvard-Physikerin Lisa Randall mit ihrem Buch über verborgene Dimensionen des Universums für Furore. Die beobachtbare Welt, so ihre Hypothese, ist nur eine von vielen Inseln inmitten eines höherdimensionalen Raumes. Nur ein paar Zentimeter weiter könnte es ein anderes Universum geben, das für uns unerreichbar bleibt, da wir in unseren drei Dimensionen gefangen sind.“ (5)

Wenn die Hindus schon vor langen Zeiten davon sprachen, dass dieses physische
Universum nicht real sei und wir nur eine Ansicht darüber hätten, dann deckt sich dies mit diesen aktuellen Ergebnissen der Physik. Nicht dass die Materie Illusion wäre, sie ist natürlich da, aber meine Vorstellung von ihr als etwas Dauerndes und Festes ist eine Illusion – ist eben „Maya“, wie es die Hindus nennen.

Erwachen hat viele Ebenen. Die Sufis sprechen von jenem, das durchscheint durch das, was erscheint. Materie ist eine Erscheinungsform. Was durchscheint? Die Verursachung! Das was „Jenseits“ genannt wird. Mit dieser Seite – welche wir als materielle Wesen kennen – gilt es verantwortungsvoll umzugehen und jene Seite gilt es wieder zu finden.

Und dafür müssen wir nicht auf die Suche gehen. Wir müssen denjenigen Ort aufsuchen – so sagte es schon Buddha – den man nicht erreichen kann, indem man irgendwo hingeht: dieser Ort ist in jedem von uns, ist unser Wesenskern, ist unser innerer Körper der göttlichen Vollkommenheit, ist unsere Seele, ist die Verbindungsstelle zum Göttlichen. Diesen Ort zu
finden, um dann authentisch zu leben, das ist Erwachen. Mich selbst zu finden und aus mir selbst heraus authentisch leben, ohne den Worten irgendeines anderen Menschen nachzugehen – das ist Erwachen.

 

Walter Häge aus: „Den Pfad der Sufis gehen“, Radionik-Verlag, 217 Seiten, Euro 12,00 Direktlink: http://www.radionik.info/den-pfad-der-sufis-gehen-2

Quellenangaben/Erläuterungen

(1) Zitiert nach: Shah, Idries: „Die Sufis – Botschaft der Derwische, Weisheit der Magier“, Diederichs Gelbe Reihe 1976 S. 30
(2) Nach der Höchstmengenverordnung gelten Chemikalien als nicht zugesetzt, wenn die Höchstmenge einer Chemikalie nicht überschritten wird. So können sich z.B. in einem Brot bis zu eintausend verschiedene Chemikalien tummeln, die nicht deklariert werden müssen, weil sie pro Chemikalie eine bestimmte Menge nicht überschreiten

(3) Aus: Anguttara Nikaya, Dreier Buch Nr. 66, zitiert nach: Nyanaponika: „Die Wurzeln von Gut und Böse“, Verlag Christiani 1981, S. 65
(4) Pir Vilayat Inayat Khan: “Erwachen – eine Sufi-Erfahrung“, Arkana-Verlag
(5) Lisa Randall: „Verborgene Universen“, S. Fischer, 2. Aufl. 2006, 549 S., Zitat Klappentext

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25 09, 2015

Drei Immunsysteme hat der Mensch

Wer gesund sein und bleiben will, muss sein Immunsystem zur optimalen Funktion bringen. Voraussetzung dazu ist die Veränderung des inneren Milieus, beginnend mit der Strukturveränderung des Körperwassers hin zu energetisch starken Klein-Clustern. Es folgt die Entsäuerung/Entgiftung mit aktiven Mineralien und Pflanzenstoffen, dann der Immunaufbau.

Gleich welche Krankheit wir haben, unser Immunsystem steht absolut im Vordergrund. Wie man eine Krankheit auch nennen mag, sie hat in irgend einer Form mit einem Defekt des Immunsystems zu tun – bis hin zu dessen kompletten Zusammenbruch, z.B. bei AIDS oder bei Krebs.

Das Immunsystem

Als Immunsystem (vom lateinischen immunis für ‚frei‘, ‚verschont‘, ‚unberührt‘) wird das Abwehrsystem von Lebewesen bezeichnet, das Gefahren durch Krankheitserreger abwenden soll.

Es neutralisiert körperfremde Proteine (Antigene) und vernichtet Zellen, die es als fehlerhaft erkennt. Das Immunsystem als Begriff bezeichnet das Zusammenspiel eines komplexen Netzwerkes, an dem mehrere Organe, Zelltypen und chemische Moleküle beteiligt sind.

Das Immunsystem hat eine große Bedeutung für die körperliche Unversehrtheit von Lebewesen, denn praktisch alle Organismen sind ständig den Einflüssen der belebten Umwelt ausgesetzt; manche dieser Einflüsse stellen eine Bedrohung dar: Wenn schädliche Mikroorganismen in den Körper eindringen, so kann dies zu Funktionsstörungen und Krankheiten führen.

Typische Krankheitserreger sind: Bakterien, Viren und Pilze, sowie einzellige (z. B. Protozoen wie Plasmodien) beziehungsweise mehrzellige Parasiten (z. B. Bandwürmer). Auch Veränderungen im Inneren des Körpers können die Existenz eines Lebewesens bedrohen: Wenn normale Körperzellen im Laufe der Zeit ihre gesunde Funktion verlieren, so sterben sie meist ab (Apoptose) und müssen abgebaut werden. In seltenen Fällen können sie auch krankhaft entarten und zur Entstehung von Krebs führen.

(Quelle /27.10.06, 15:05/: http://de.wikipedia.org/wiki/Immunsystem)

Es gibt drei Immunsysteme im Körper (drei Komponenten eines übergeordneten Systems)

Immunsystem I

Die evolutionsbiologisch älteste Strategie ist die Antikörperproduktion, mit denen alle Erreger angegriffen werden, die sich außerhalb von Körperzellen vermehren wie die Parasiten und meisten Bakterien.

Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=_Tk11BiaM7g

Immunsystem II

Die Abwehr durch die Zellen selbst, welche NO-Gas bilden (Stickoxidgas). Dieses eliminiert alle Krankheitsprozesse, die innerhalb der Zellen ablaufen: Vermehrungen von Viren und Pilzen sowie die so genannten ‚Krebszellen‘. Dieses NO-Gas wird ebenfalls innerhalb einer Zelle – in den Mitochondrien – gebildet. Es dient den Zellen nicht nur als „Kampfgas“ für die zellulare Abwehr, sondern auch als Botenstoff des Nervensystems für Regulation von Blutdruck und Durchblutung.

Immunsystem III

Das dritte Immunsystem befindet sich in den Darmwänden, das so genannte ENS, das „Enterische Nervensystem“. Es besitzt über 100 Millionen Zellen und ist autonom, d.h. es wird nicht vom Großhirn gesteuert. Bei den meisten Menschen beginnt der Zusammenbruch der Immunsysteme im übersäuerten Darm.

Das Hauptproblem des Immunsystems III: Das Leaky-Gut-Syndrom

Das ‚Leaky-Gut-Syndrom‘ wird als ‚der leckende Darm’ bezeichnet, weil dieser ausgedünnt und rissig ist. Auch normale Verdauungsgifte, die sonst ausgeschieden würden, gelangen in den Körper – das Darm-Immunsystem bricht zusammen. Auch Allergene können ungehindert die Darmwand durchdringen und so eine Allergie auslösen.

 Gelangen große Mengen an sauren Giften durch das ‚Leaky-Gut-Syndrom‘ in den Körper, ist er gezwungen, den größten Teil dieser Gifte im Gewebe abzulagern. Dies trifft um so mehr zu, je intensiver die Darmschleimhautfunktionen gestört sind.

 Giftdepots sind z.B. die Muskulatur, das Bindegewebe und die Fettzellen. Der Körper versucht zunächst, die Gifte aus dem Stoffwechsel zu schleusen, indem er sie in den Depots ablagert.

 Wenn eine bestimmte Konzentration an Giften erreicht ist, reagiert der Körper hierauf mit einer Entzündung. Nur über diese Entzündungsprozesse ist der Körper in der Lage, einen Teil der Gifte wieder abzubauen. Wenn wir an einer Grippe oder einem bakteriellen Infekt erkranken, dann werden wir weniger durch die Erreger selber krank, sondern hauptsächlich durch die Gifte, die sie produzieren.

Durch eine einfache Stuhluntersuchung lässt sich die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut genau bestimmen.

Die Immunsysteme können zusammenbrechen durch

 Allgemein saures Milieu im Körper,

 Antibiotika,

 Antioxidantienmangel,

 Chemotherapie,

 Darmstörungen,

 Drogen,

 Elektrosmog,

 Ernährungsfehler (Allergien, Übersäuerung, negativer Wasserhaushalt),

 Kortison,

 Nitrit,

 Nitroverbindungen,

 Schmerzmittel,

 Schwermetalle,

 Umweltgifte jeder Art.

Autoimmunerkrankungen sind ausnahmslos Erkrankungen des Immunsystems, das „überschießt“ und den eigenen Körper angreift. Eine der Folgen sind innere Entzündungen – bis hin zu Entzündungen im Gehirn

Was sind Autoimmunerkrankungen?

Eine Autoimmunerkrankung ist eine Erkrankung des Entzündungsstoffwechsels. Sie ist ein Überbegriff für Krankheiten, deren Ursache eine überschießende Reaktion des Immunsystems ist. Das irrgeleitete Immunsystem greift den eigenen Körper an und dadurch kommt es zu schweren Entzündungsreaktionen, die zu Schäden an den betroffenen Organen führen.

Die Ursachen dafür werden immer häufiger in toxischen (giftigen) Belastungen der Umwelt, bei Gebrauchs-Gegenständen, in der Nahrung und in medizinischen Behandlungen erkannt. Das Immunsystem kollabiert, wenn körperfremde Stoffe langsam aber ständig, oder intensiv und kurz auf den menschlichen Körper einwirken.

Viele Toxine und dem Körper fremde Stoffe stehen im Verdacht bzw. haben bereits bewiesen, dass sie auch die körpereigenen Regelvorgänge (Enzymatik) stören können. Damit können viele Fehlfunktionen im gesamten Organismus möglich werden. Damit wird auch die gewaltige Bandbreite an z.T. gleichartigen Ausfällen mit angeblich unbekannten Ursachen, bei immer mehr Menschen in der „zivilisierten Welt“ erklärbarer.

Der irrtümliche Angriff des Abwehrsystems auf das eigene Körpergewebe setzt sich in der Regel lebenslang oder bis zur vollständigen Zerstörung der Zielstruktur fort.

Je nach betroffener Körperregion, hat die gleiche Grund-Erkrankung von der Schulmedizin einen eigenen Namen bekommen. Statt die Ursache der Krankheit zu bekämpfen, werden die einzelnen Symptome mit speziellen Medikamenten angegangen, welche in der Regel die Krankheit nicht heilen können!

Name der Erkrankung / Betroffenes Körper-Gewebe

Autoimmunenteropathie / Enterozyten des Dick- und Dünndarmes

Autoimmunhepatitis / Leber

APECED / Bauchspeicheldrüse, Nebennierenrinde, Thymus

Bullöses Pemphigoid / Hemidesmosomen basaler Keratinozyten der Haut zusätzlich oft Mundschleimhaut

Chronische Gastritis / Magen

Churg-Strauss-Syndrom / Gefässe

Colitis ulcerosa / Dick- oder Mastdarm

Dermatomyositis / Muskeln und Haut

Diabetes mellitus Typ 1 / Betazellen der Bauchspeicheldrüse

Dermatitis herpetiformis Duhring / Haut, Dünndarm

Epidermolysis bullosa acquisita / Haut

Glomerulonephritis / Nieren

Goodpasture-Syndrom / Basalmembranen von Nieren und Lungen

Guillain-Barré-Syndrom / Myelinschicht der Nerven des peripheren Nervensystems

Hashimoto-Thyreoiditis / Schilddrüse

Lichen sclerosus / Haut

Lineare IgA-Dermatose / Haut

Lupus erythematodes / Innere Organe und Haut

Mikroskopische Polyangiitis / Haut, Niere, Lunge

Morbus Adamantiades- Behçet / Haut, Iris

Morbus Basedow / TSH-Rezeptoren der Schilddrüse

Morbus Bechterew / Wirbelsäule, Iris

Morbus Crohn / Gesamter Verdauungstrakt, v. a. aber Dünn- und Dickdarm

Multiple Sklerose / Myelinscheiden im zentralen Nervensystem

Myasthenia gravis / Acetylcholinrezeptoren an der motorischen Endplatte

PANDAS / Basalganglien des Gehirns

Pemphigus foliaceus / Haut

Pemphigus seborrhoicus / Haut

Pemphigus vulgaris / Keratinozyten der Mundschleimhaut, v. a. aber Haut

Polychondritis / Gelenkknorpel sowie Ohr- und Nasenknorpel

Polymyalgia rheumatica / Schulter- und Beckenmuskulatur

Polymyositis / Muskeln

Rheumatisches Fieber / Bindegewebe der Gelenke, Herzgewebe, Basalganglien des Gehirns, Haut

Rheumatoide Arthritis / Bindegewebe der Gelenke, Sehnen

SAPHO-Syndrom / Skelett (Gelenkentzündung, Hyperostosen, Knochenentzündungen), Haut (Akne)

Sarkoidose (Morbus Boeck) / Lymphknoten, Lunge, Bindegewebe

Sjögren-Syndrom / Speicheldrüsen, Tränendrüsen

Sklerodermie / Bindegewebe unter der Haut

Stiff-Man-Syndrom / Nervenzellen des zentralen Nervensystems

Sympathische Ophthalmie / Augen

Systemischer Lupus erythematodes / Haut, Gelenke, Niere, ZNS, Gefäße

Vasculitis allergica / Haut, Niere, Gastrointestinaltrakt, Gelenke

Vitiligo / Melanozyten

Wegenersche Granulomatose / u. a. Nieren, Lungen, HNO-Bereich

Zöliakie / Dünndarm

Quelle der Liste: http://de.wikipedia.org/wiki/Autoimmunerkrankung

 

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1 06, 2015

Was Chefs dringend lernen dürfen

Was Chefinnen und Chefs dringend lernen dürfen

Im Mittelpunkt steht der Mensch. Wenn Sie jetzt denken, was für eine Binsenweisheit, gebe ich Ihnen Recht. Leider ist dieser Satz vieler Ortens zu einer Farce verkommen. Gerade wer in Firmen unterwegs ist, um zu beraten, zu schulen oder zu coachen, stellt oft fest, dass es um die Menschen erst in zweiter Linie geht. In erster Linie geht es um größeren Umsatz und höheren Gewinn (höhere Gewinne). Da werden Zuwachsraten wichtig, Prozente und Ratings werden gemessen. Es gibt inzwischen unglaublich viele Messinstrumentarien, um zu untersuchen, ob ein Unternehmen bzw. eine Firma sich rechnet und gewinnoptimierend agiert.

Viel zu oft wird dabei das Wichtigste vergessen. Wir sind keine messbaren Zahlen, wir sind lebendige Menschen, energetische Wesen. Und das Human Capital, wie es neudeutsch so schön heißt, ist und bleibt der wichtigste Faktor eines Unternehmens. Alles hängt letztlich davon ab, wie sich diese Menschen fühlen, wie verbunden sie sich mit ihrem Unternehmen fühlen und wie sie sich einbringen können.

Menschen sind miteinander in einem großen Energiesystem verbunden. So wirkt sich jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung eines Einzelnen immer auch auf das gesamte Unternehmen aus. Denken die Mitarbeiter gut über ihre Firma, fühlen sie sich mit ihr verbunden, strahlt das Unternehmen eine ganz andere Energie nach außen ab als eine Firma, in der Druck, Konkurrenz und ein schlechtes Betriebsklima herrschen. Langfristig gesehen wird nur ein Unternehmen bestehen bleiben (Bestand haben), das dafür sorgt, dass sich die Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen.

Der Faktor Mensch stellt größten Wert eines Unternehmens dar und das das mentale Klima ist von unschätzbarem Wert. Besonders die Chefetage und die mittlere Leitungsebene sind darin zu schulen, dies zu erkennen und zu leben. Es hängt von der Führung eines Unternehmens ab, wie das Unternehmen läuft. Gibt es eine Vision der Chefin/des Chefs, die sie/er mit Begeisterung vermitteln kann?

Springt die Begeisterung auf die Mehrheit der Mitarbeiter über, ist schon alles im energetischen System auf Erfolg ausgerichtet.

Ein Unternehmen ist ein lebendiger Organismus. Es lässt sich mit dem menschlichen Organismus vergleichen. Nur wenn alle Organe harmonisch miteinander arbeiten und ein gemeinsames Ziel haben, wie die reibungslose Funktionsfähigkeit des Gesamtorganismus, wird ein optimales Ergebnis erzielt.

Wenn das Herz schlappmacht, kann auch der Rest nicht arbeiten. Wenn das Herz nicht zu spüren ist, wird auch in den anderen Bereichen nur halbherzig, also mit halber Leistung gearbeitet werden.

Wenn der Kopf eine visionäre, zugewandte, offene Denkweise hat, werden auch alle anderen Organe optimal motiviert sein und beste Ergebnisse liefern. Kopf und Herz sind am wichtigsten, aber auch alle anderen Organe fordern optimale Aufmerksamkeit.

Es ist an der Zeit, eine neue Unternehmensphilosophie zu fördern. Auch in diesem Bereich gilt, dass wir viel mehr Einfluss auf die Gestaltung der Realität haben, als wir meinen. In Zukunft wird es darauf ankommen, dies zu erkennen und umzusetzen.

www.energetische-unternehmensberatung.eu

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7 05, 2015

Experiment mit Blut

Wir bleiben mit all unseren Bestandteilen verbunden

Ein erstaunliches Experiment das erklärt das Radionik (Fernheilung) wirkt!

Stellen Sie sich vor, Sie würden sich etwas Blut nehmen lassen und von diesem Blut je einen Tropfen in zwei winzige Glasschalen geben. Dann lassen Sie diese Blutstropfen über Tage an Licht und Luft komplett austrockenen, sodass jeglicher biologischer Prozess zum Erliegen kommt. Die eine Probe lassen Sie in Klagenfurt und die andere transportieren Sie z.B. in ein Labor in Wien. Dort verwenden Sie eine sündhaft teure Labor-Waage, die in der Lage ist, in einem Glaszylinder unter Luftabschluss 1/10.000stel Milligramm zu wiegen.

In diese Waage geben Sie das Glasschälchen mit dem vertrockenten Blutsstropfen und wiegen diese eine Woche lang, kontrolliert und dokumentiert von einem angeschlossenem Computer. Das Gewicht wird sich nach wenigen Minuten bei einem Wert einpendeln, der uns als Zahl erst einmal nicht weiter interessiert. Dieser Wert soll unser Nullgewicht sein. Nach einer Woche werden Sie feststellen, dass dieser festgelegte Nullwert – sofern das Labor erschütterungsfrei gebaut ist – immer gleich geblieben ist, d.h. nichts ist dort passiert.

In Klagenfurt machen Sie in einem 2. Labor genau das gleiche, auch hier tut sich gewichtsmäßig rein gar nichts. In Klagenfurt geben Sie nach einer Woche nun auf den trockenen Blutstropfen in der Waage drei Tropfen Nährlösung, die man für das Wachstum von Bakterienstämme verwenden würde, um das Blut biologisch wieder zu aktivieren. Natürlich wiegt die Schale mit dem Blutstropfen nun ca. 0,15g mehr, weil eben drei Tropfen Nährlösung dazu kamen. Wir definieren dieses neue Gewicht in Klagenfurt jetzt wieder als Null und schauen was passiert. Die ersten Stunden bleibt die Nulllinie erhalten, dann, nach ca. 1 Tag beginnt das Gewicht im 1/1.000stel Miligrammbereich zu steigen.

Mit jedem Tag steigt es weiter. Nach der klassischen Physik dürfte das gar nicht sein, weil es ein abgeschlossenes System ist, aus dem nichts entweichen oder hineinkommen kann. Die „alte“ Physik hat dafür keine Erklärung. Jetzt kommt jedoch das Spektakuläre: Das Gewicht des trockenen Blutstropfens in Wien steigt ebenfalls! Dort wurde aber nichts aktiviert, keine Nährlösung dazu gegeben, es bliebt immer völlig unberührt, niemand hat den Glaskolben berührt oder auch nur angesehen. Das Gewicht in Wien steigt im gleichen Maße wie das in Klagenfurt und zwar exakt zur gleichen Zeit mit gleichem Zuwachs. Spuk meinen Sie?

Der Chemiker und Physiker Dr. Klaus Volkamer führte genau solche Experimente durch. Er entdeckte die feinstoffliche Materie, die er u.a. durch Versuche dieser Art begründete. Immer dann, wenn Leben keimt, wird sozusagen feinstoffliche Materie von der grobstofflichen angezogen. Anders formuliert: Die feinstoffliche haucht der grobstofflichen Materie das Leben ein. Diese feinstoffliche Materie ist Träger aller Informationen und des Bewusstseins. Sie strukturiert sich in Quanten. Die kleinste Einheit ist die Zelle, die nächste der Zellverband, z.B. ein Herz und auch der Mensch oder die Erde sowie unsere Galaxie sind Einheiten dieser Feinstofflichkeit – alles Wesen mit einem Bewusstsein, alle miteinnander verbunden. Die Kommunikation der feinstofflichen Quanten erfolgt mit millionenfacher Lichtgeschwindigkeit, durch alle grobstoffliche Materie oder Vakua hindurch, sie unterliegt nicht den Gesetzen der Einstein‘schen Relativitätstheorie.

Dass die beiden Blutstropfen in Klagenfurt und Wien über mehr als 300km miteinander kommunizieren, liegt an einer sogenannten physikalischen Verschränkung von feinstofflichen Einheiten. Und auch Blut ist eine Einheit für sich wie ein Organ. Bei 3.000km oder 3.000.000km wäre das Ergebnis immer das gleiche.

Ich gebe Ihnen recht, es bleibt dennoch gespenstisch, vor allem deshalb, weil es eben ein „toter“ Tropfen Blut war.

Aber die Geschichte geht noch weiter. Wenn dann in Klagenfurt die Nährstoffe oder der Sauerstoff im Glaszylinder aufgebraucht sind, „stirbt“ die reaktivierte Biologie des Blutstropfens und das Nullgewicht von einst stellt sich wieder ein. Gleichzeitig dazu auch bei dem „toten“, unberührten Blutstropfen in Wien, weil die feinstoffliche Materie, das Leben also, wieder entschwunden ist.

Faszinierend, oder?

Was mich dabei erschreckt, ist etwas ganz anderes: Stellen Sie sich vor, Sie spenden 0,5 Liter Blut. Der Empfänger ihres Blutes, bzw. dessen Blut bleibt dann mit Ihrem Blut dauerhaft verschränkt. Es verbindet Sie dann eine ganz direkte und besondere Kommunikation mit diesem Menschen, nur, Sie haben sich diese Person nicht ausgesucht, werden jedoch von ihr täglich über ihr Tun und Denken beeinflusst, im Positiven wie im Negativen.

Danke an Pascal Voten Blog

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